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Alpha-HBDH / Fluid 5+1

Alpha-HBDH / Fluid 5+1
Enzymatischer in vitro Test zur quantitativen Bestimmung der alpha – Hydroxybutyrat Dehydrogenase (Lactat-Dehydrogenase-1- Isoenzym) in Humanserum und -plasma mit klinisch-chemischen Analysenautomaten.

Zusammenfassung

ie Lactatdehydrogenase im Serum wird aus 5 Isoenzymen gebildet. Diese Enzyme liegen in tetramerer Struktur vor. Es gibt zwei Typen von Untereinheiten, die M-Untereinheit, vorwiegend in der Skelettmuskulatur und die H-Untereinheit, vorwiegend im Myokard.
Die Isoenzyme werden aufgrund ihrer elektrophoretischen Wanderung zur Anode konventionell als LDH 1, LDH 2, LDH 3, LDH 4 und LDH 5 bezeichnet. LDH 1 wandert am schnellsten anodisch. Entsprechend setzen sich die Untereinheiten zusammen: H4, H3M, H2M2, HM3 und M4. Durch Einsatz verschiedener Substrate, für \-HBDH wird Alpha - Ketobutyrat verwendet, lassen sich herz- und lebertypische Lactat - Dehydrogenasen unterscheiden.

Jedes Organ besitzt ein charakteristisches Enzymmuster, das bei Organschädigungen zur Identifizierung beitragen kann. Neuere Studien zeigen, dass Änderungen im Verhältnis der herztypischen LDH Isoenzym- Aktivität zur LDH- Gesamtaktivität eine zuverlässige Indikation über die Schwere und den Verlauf eines frischen Myokard -infarktes darstellen.2,3 Rudolph et al.4 berichten, dass die Kombination von CKMB- und herztypischen LDH- Isoenzym- Bestimmungen eine 99%-ige Voraussage für die Zuordnung zu einem akuten oder nicht akuten Myokardinfarkt geben. Auch Rotenberg et al5,6 geben an, dass die Messung der herztypischen LDH- Isoenzyme 24 bis 48 Stunden nach einer Herzoperation als sinnvoller Test zur Diagnose des perioperativen Myokardinfarktes angesehen wird.

Die vorliegende Methode entspricht der „Optimierten Standard- Methode“ nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Klinische Chemie 1972

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