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Lactat PAP enzym. Farbtest

Lactat PAP enzym. Farbtest
Für die quantitative Bestimmung von Lactat in Plasma , Cerebrospinal- Flüssigkeit oder Vollblut , manuell , oder an Analysenautomaten
In den letzten Jahren gewannen die enzymatischen Methoden zur Lactat- Bestimmungen gegenüber den kolorimetrischen und titrimetrischen Methoden zunehmend an Bedeutung. Enzymatische Methoden sind generell einfacher in ihrer Handhabung und liefern eine höhere Spezifität, Genauigkeit und Reproduzierbarkeit. Der erste Enzymtest, der zur Lactatbestimmung beschrieben wurde, basierte auf dem Transfer eines H+ -Ions von Lactat auf Kaliumferricyanat (rotes Blutlaugensalz) durch die Lactatdehydrogenase (LDH). Das Verfahren war jedoch aufwendig und fand keine große Akzeptanz. Die folgenden Methoden beruhten auf der UV-Messung der NADH-Bildung. 1974 beschrieben Gutmann und Wahlefeld1 eine Lactat- Bestimmung, bei der das durch die LDH- katalysierte Lactatoxidation gebildete NADH gemessen wird; das gebildete Pyruvat wird durch Hydrazin weggefangen. Auch eine von Noll2 beschriebene Methode basiert auf der katalytischen Wirkung der LDH, enthält aber ALT in der Reaktionslösung, um das bei der Lactatumsetzung anfallende Pyruvat schneller entfernen zu können. Die hier vorgestellte Methode ist eine Enzymreaktion, bei der Lactat zu Pyruvat umgesetzt wird. Das in dieser Reaktion gebildete Wasserstoffperoxid wird dann in eine zweite Enzymreaktion zur Farbentwicklung eingesetzt. Diese Methode bietet eine längere Reagenzstabilität als die früheren enzymatischen UV-Methoden.

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