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Protein Total Biuret-Methode

Protein Total Biuret-Methode
Die Biuret- Reaktion beruht auf einer Komplexbildung von Cu2+ Ionen mit je vier Peptid-Bindungen eines Proteins im alkalischen Medium. Die Absorption bei 546 nm ist der gesamten Proteinkonzentration proportional.
Plasmaproteine werden vorrangig in der Leber, den Plasmazellen, den Lymphknoten, der Milz und im Rückenmark synthetisiert. Bei einer Erkrankung kann sowohl die Gesamtprotein- konzentration als auch der Anteil der einzelnen Fraktionen erheblich von den Normalwerten abweichen.Hypoproteinämie kann durch Erkrankungen und Störungen, wie nephrotisches Syndrom, starken Blutverlust, Sprue (Proteinabsorptionsstörung), schwere Verbrennungen, Salzretentionssyndromen und Kwashiorkor (akuter Proteinmangel), hervorgerufen werden.Hyperproteinämie ist in Fällen schwerer Dehydratation und Erkrankungen, wie multiples Myelom, zu beobachten.Veränderungen im Anteil der Plasmaproteine können nur auf eine der verschiedenen Proteinfraktionen zurückzuführen sein.In diesem Fall ändert sich die Gesamtproteinmenge oftmals nicht. Das A/G-Verhältnis wird häufig als Index der Verteilung der Albumin- und der Globulinfraktion genutzt.Starke Veränderungen dieses Verhältnisses sind bei Leberzirrhose, Glomerulonephritis, nephrotischem Syndrom, akuter Hepatitis, Lupus erythematodes, sowie bei einigen akuten und chronischen Entzündungen zu beobachten. Messungen des Gesamteiweißes dienen zur Diagnose und Verlaufsbeurteilung einer Reihe von Erkrankungen der Leber, der Niere oder des Rückenmarkes ebenso wie weitere Stoffwechsel- oder ernährungsbedingte Erkrankungen.

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